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 Einträge: 76 | Aktuell: 49 - 40Neuer Eintrag
 
49


Name:
Simon (maine_email@web.de)
Datum:So 15 Jan 2017 00:49:54 CET
Betreff:Kimme M96
 

Hallo,

ich habe einen M96 erworben und möchte gerne die Kimme austauschen, da die vorherige über eine Kerbe verfügt.
Kann hierfür einfach der Stift, welcher die Kimme an Ort und Stelle hält, durchgeschoben werden?
Ich möchte die Visiereinrichtung nicht unnötig beschädigen.

Vielen Danke für die Antwort.



Hallo Simon,
die Kimme kann grundsätzlich problemlos ausgetauscht werden, in dem der Stift vorne einfach durchgeschoben wird. Es ist aber mit etwas Kraftaufwand verbunden, da die Kimme durch die darunter liegende Feder sehr fest in der Bohrung sitzt. Gehe beim Austausch der Kimme wie folgt vor: Zunächst nimmst Du einen Nagel oder etwas Vergleichbares in der Dicke des Haltestiftes. Den setzt Du an einer Seite an den Haltestiftes an und treibst ihn Vorsicht mit einem Hammer ein Stück weit hinein, so dass er an der anderen Seite der Bohrung heraus schaut. Um den Stift ganz aus der Bohrung zu treiben musst Du nun die Kimme vorne an der Halterung mit dem Daumen fest nach unten drücken, um den Federdruck auf den Stift zu verringern. Das erfordert wirklich etwas Kraft. Dann kannst Du den Stift mit einer Zange aus der Bohrung ziehen und die Kimme entnehmen.
Der Einbau der neuen Kimme erfolgt entsprechend in umgekehrter Reihenfolge.
Besten Gruß
Oliver Schmidt

 
 
48


Name:
Beppo (blauerkomet@t-online.de)
Datum:So 08 Jan 2017 12:56:41 CET
Betreff:Informativ
 

möchte mich für die Mühe und die umfassenden Info`s bedanken :-D. Hat mir echt geholfen Lücken zu schließen.Zeigt auch,das
es noch Leute gibt die sich mit so einem Thema befassen.Gut Schuß Beppo

 
 
47


Name:
Jonas (jonas-schopf@web.de)
Datum:So 18 Dez 2016 23:18:02 CET
Betreff:Dankeschön
 

Sehr schöne Seite. Hat wirklich Spaß gemacht alles durchzulesen!

Vielen Dank für die Mühe

 
 
46


Name:
Jürgen (post.an.jr@t-online.de)
Datum:Do 15 Dez 2016 12:28:01 CET
Betreff:Abzugsgewicht
 

Bin seit einigen Jahren im Besitz von zwei M96.
Die Präzision ist unübertroffen nur mit dem Abzugsgewicht von über 2,5kg bin ich nicht zufrieden. Wie kann man das Abzugsgewicht auf ca. 1,6 bis 1,8kg reduzieren?

Viele Grüße
Jürgen

Hallo Jürgen,
das Abzugsgewicht ist mit rund 2,5 Kilogramm in der Tat recht hoch. Das ist sicher dem Umstand geschuldet, dass es sich hier ja ursprünglich um eine robuste Militärwaffe handelt, und es nicht als Präzisionsgewehr für Sportschützen konzipiert wurde. Zweifellos kann man den Anzugswiderstand reduzieren, aber da bin ich leider überfragt. Das wäre eine Frage für einen Büchsenmacher. Vielleicht ist ja jemand unter uns, der dazu einen guten Ratschlag hat. Wenn ja, dann freuen wir uns über einen entsprechende Kommentar an dieser Stelle.
Besten Gruß
Webmaster Oliver

 
 
45


Name:
Heinz Jäger (@viertelnachzwoelf@online.de)
Datum:Sa 12 Nov 2016 17:02:00 CET
Betreff:Schweden Mauser
 

Hallo,
habe heute mal nach meinem Karabiner gesehen und Ihre Seite gefunden, ist ja wirklich super gemacht. Habe ein paar Sachen gefunden von denen ich bisher nichts wuste, vielen Dank!Habe selber eine mit Jahreszahl 1900 und der Nr.OG 58126
Mit freundlichen Grüßen Heinz Jäger

 
 
44


Name:
Thomas (PrimeraP11@t-online.de)
Datum:So 14 Aug 2016 20:33:12 CEST
Betreff: Späte Baujahre besser als frühe Fertigungen?
 

Vielen Dank für die umfassenden Informationen rund um den Schwedenmauser. Unsere Vereinswaffe konnte ich schon einige male schießen. Aber wie es halt so ist soll irgendwann was eigenes her und ich bin auf der Suche nach einem kurzen Schweden. Ich habe auch gleich eine Frage an Sie. Gibt es beim Material und der Stabilität des Systems große Unterschiede bei den verschiedenen Baujahren/Fabriken? In den über 50 Jahren Fertigung haben sich Materialkunde und Herstellverfahren vermutlich etwas verändert. Gerade bei Wiederladern kann es ja durchaus mal zu Schäden an der Waffe kommen, wenn unterladen/zu stark geladen wird. Halten die Modelle von Husqvarna mehr aus?

Vielen dank im Voraus.

Mit freundlichem Schützengruß,

Thomas

Hallo Thomas,
über die Materialeigenschaften der Waffen der verschiedenen Hersteller und Produktionsjahre wird viel spekuliert. Angeblich - so liest man von Fall zu Fall in verschiedenen Foren - sollen der Stahl früherer Produktionsjahre haltbarer sein (was auch immer man darunter verstehen mag). Begründet wird dies oft damit, dass mit Beginn der Kriegsjahre in Europa auch in Schweden die Rohstoffe knapper geworden sein sollen. Das klingt nachvollziehbar, kann allerdings von mir nicht bestätigt werden. Ich habe in der Vergangenheit versucht, nähere Informationen zu dem Thema zu bekommen - ohne Erfolg. Meine Kenntnisse von den metallurgischen Eigenschaften des Schwedenstahls sind allerdings auch eher bescheidener Natur, bzw. gar nicht vorhanden.
Kurzum, wenn Sie sich beim Wiederladen innerhalb der Grenzen der von den Pulverherstellern vorgegebenen Ladedaten bewegen, dann sollten Sie auf der sicheren Seite sein - egal, ob Sie eine Waffe aus Husqvarna-, Carl Gustafs Stads-, oder Mauser-Fertigung nutzen. Eine Garantie kann ich dazu natürlich nicht abgeben. Mir ist zumindest kein Fall bekannt, bei dem es bei ordnungsgemäßer Ladung zu Schäden gekommen ist.
Besten Gruß
Oliver Schmidt

 
 
43


Name:
Paul Panther (pauli@eclipso.eu)
Datum:Mi 03 Aug 2016 12:34:28 CEST
Betreff:Varianten
 

Habe einen Schwedenmauser Carl Gustafs 1909 erworben.

Statt der angegebenen 125 cm ist er nur 112 lang.
Das eine ist die Länge vom m/96, das andere vom m/38.
Aber 1909 ist nicht 1938 ?!

Gab es solche Varianten, oder ist das was gebasteltes ?


Hallo Paul Panther,
offiziell ist Ihr kurzer Schwedenmauser aus Carl Gustafs Stads-Fertigung auch ein "echtes" m/38. Neben den bei Husquarna produzierten m/38 gab es auch gekürzte m/96 von den anderen Herstellern. Inoffiziell hießen diese m/96-38. Also keine Sorge, Sie haben da keine "selbstgebastelte" Waffe erworben.
Besten Gruß
Oliver Schmidt

 
 
42


Name:
Amur (amur@safe-mail.net)
Datum:So 10 Jul 2016 13:45:30 CEST
Betreff:Twist Rate M96
 

Hallo und herzlichen Dank für diese phantastische Seite.
Leider habe ich die Twist-Rate für den M96 nicht gefunden. Können Sie mir diese bitte mitteilen.
Einen wunderschönen Sommer noch.
Amur

Hallo Amur,
die Drall-Länge beträgt 7,5 Zoll, was 190,5 mm entspricht.
Besten Gruß
Webmaster Oliver

 
 
41


Name:
Luthell (luthell@hotmail.com)
Datum:Fr 17 Jun 2016 10:57:32 CEST
Betreff:Lob
 

Hallo,

sehr schön und übersichtlich gemachte Seite mit allen Informationen, die man so wissen möchte.
Kompliment

F. L.

 
 
40


Name:
Nikolaus Dupal (dupalnikolaus@gmx.at)
Datum:So 27 Dez 2015 23:59:27 CET
Betreff:Feinvisier sm sikte m/38
 

Sehr gute Seite,keine Frage. Hat auch mich zu einem Schweden made in Oberhausen geführt. Leider habe ich ein Feinvisier statt dem Original erhalten und mein Büchsenmacher kann mir nichts Genaueres dazu sagen.
Wenn ich das Gewehr auf 100m einschieße,wie wirkt sich eine Raste/Drehung in cm aus?Die Zahlen 1-6 sagen mir dabei etwas? Leider finde ich nigendswo eine Art Bedienungsanleitung.
Danke für eine schnelle Antwort.

Hallo Herr Dupal,
Feinvisiere gibt es leider viel zu viele auf dem Markt, als dass ich Ihnen hier eine erschöpfende Antwort auf Ihre Frage geben könnte. Die Zahlen 1-6 sind definitv Entfernungangaben (100 - 600 Meter). Das ist allerdings nur ein grober Anhalt. Jede Munition hat ja voneinander abweichende Werte, so dass man da keine allegmeingültige Aussage treffen könnte, wie viele Zentimeter ein Klick auf 100 Meter bedeutet. Da hilft nur ausprobieren. Was die Bedienungsanleitung betrifft, so schauen Sie einfach nach der Bezeichnung des Feinvisiers und googlen dann mal etwas. Mit Stichworten wie "Manual" oder "Sikte" oder "instruktionsbok" werden Sie vielleicht fündig.
Besten Gruß
Webmaster

 
 


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